Wege der Angstbewältigung (eine Auswahl)

- ACT: Akzeptanz und Achtsamkeits-Therapie (Hayes, Eifert, Forsyth)

 

Das Problem ist nicht die Angst selbst, sondern der anstrengende Kampf gegen die Angst. Die Angstzustände werden so zum "Angstmonster", daß es zu besiegen gilt. Alles dreht sich um die Angst, und das Leben an sich wird so verhindert: "Wenn die Angst weg ist, dann tue ich das und das..." Anders: Ich frage mich was mir wichtig ist (Werte), und daran orientiere ich mich jetzt, trotz meiner Angst.  

 

- Beziehungsökologische Therapieansatz (Willi)

 

Die Ökologische Psychotherapie geht auf den Schweizer Psychiater Dr. Jürg Willi zurück: http://www.juerg-willi.ch. Der Mensch wird hier nicht isoliert, sondern in seiner Wechselwirkung mit seiner direkten Beziehungsumwelt ("persönliche Nische") gesehen.

Frei, Sieber und Willi (2007) zeigen in einer Studie auf, daß 80 % der Panikstörung-Betroffenen im Vorfeld des Krankheitsausbruchs eine bedeutsame Veränderungen im nahen Beziehungssystem (u.a. Trennung, Verlust eines Partners, berufliche Veränderung) erleben.

 

- Kognitive Verhaltenstherapie

 

Veränderung von Gedanken- und Verhaltensmuster, die die Angst fördern. Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz ist wissenschaftlich am besten untersucht und empirisch gesichert. Auch weist er eine sehr hohe Erfolgsrate auf. Besonders in der Anfangsphase hilft dieser Ansatz bei der Verringerung der Angstsymptome (vgl. u.a. Wells, 2006). Der so bedeutsam verminderte Symptomdruck kann (muß aber nicht) den Weg für weitere therapeutische Interventionen und Entwicklungen  ebnen (Bsp: Beziehungssystem, vgl. Integrative Modell von Butollo)

 

- Positive Psychotherapie (Jabbarian, Peseschkian)

 

Ängste werden als Botschaften unserer Seele gesehen. die Entschlüsselung dieser Botschaften ist das therapeutische Ziel. Was will es mir sagen? Was gilt es zu ändern. 



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E-Mail: mair@angsttherapie-steyr

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