Körpervorgänge erkennen und regulieren

 

Im Rahmen der Biofeedbackbehandlung können Sie lernen, bewusst (die meist unbewusst ablaufenden) Körperprozesse zu steuern. In Angstsituationen fällt es Ihnen auf diese Weise leichter, mit den Angstsymptomen umzugehen. Sie können so auch wieder rascher in einen entspannteren Zustand gelangen.

 

Mit Hilfe von Biofeedback lässt sich ebenso die Entspannungsfähigkeit sehr gut trainieren. Dies ist deshalb so wichtig, da Angstbetroffene meist eine dauerhaft erhöhte Grundspannung aufweisen. Dadurch ist die Schwelle der Angstauslösung niedriger als bei Nichtbetroffenen. Die psychologische Therapie in Kombination mit Biofeedback stellt eine wirksame Therapieform bei Angststörungen dar.

 

Erleben, wie bestimmte Vorstellungen, Gedanken und Gefühle den Körper unmittelbar verändern

 

Diese Demonstration der köperlich-seelischen Zusammenhänge ist deshalb so wichtig, da es zum Beispiel bei Panikstörungen immer wieder zu Fehlbewertungen von medizinisch unbedenklichen Körpersymptomen kommt. Bsp: Druck auf der Brust aufgrund einer Verspannung wird gefährlich als Herzschmerz wahrgenommen (Herzinfarkt-Symptom). Auf diese Weise kann eine Angstspirale ausgelöst werden. Diese ängstliche Selbstbeobachtung und negative Bewertung (Druckgefühl in der Brust = mit dem Herz stimmt was nicht) führt selbst zu einer gesteigerten Erregung und Verstärkung des Angstgefühls (u.a. Herz klopft schneller, Schmerz wird stärker). Aufgrund dieser stärkeren Erregung kommt es zu wiederum zu noch ängstlicheren Gedanken: "Oje, das ist jetzt sicher ein Herzinfarkt, ich werde sterben". Zunehmend schaukelt es sich auf und kann sich innerhalb von Sekunden bis zur Panik steigern.

 

Kontakt:

 

E-Mail: mair@angsttherapie-steyr

TEL: 0660 2449445 (neue Nummer!)

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© Mag. Michael Mair 2017

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